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Macht eine private Website noch Sinn?

Das habe ich mich gefragt als ich mit der Arbeit dazu begonnen habe. Heute teilt man, gerade im privaten Bereich, Inhalte über Social Networks mit Familie, Verwandschaft und Freunden und pflegt eigentlich keine privaten Websites mehr. Selbst zum Austausch von persönlichen Fotos gibt es unkomplizierte Plattformen, die erst noch kostenlos sind. Doch gerade wegen der schier unüberschaubaren Fülle an Möglichkeiten könnte die private Website dennoch von Nutzen sein und eine Lücke füllen.

Das Szenarion

Schauen wir uns die klassische Durchschnittsfamilie Müller an. Ein vier Personenhaushalt, die Kinder im Teenageralter, Grosseltern und der Rest der Verwandtschaft nicht gerade um die Ecke, sodass sich der persönliche Austausch mit ihnen in der Regel auf die Feiertage und besondere familiäre Anlässe beschränkt.

Vater Müller nutzt gelegentlich Twitter und beginnt sich mit Google+ auseinander zu setzen. Mutter Müller ist mit zunehmender Häufigkeit auf Facebook unterwegs. Tochter Müller fotografiert und nutzt unter anderem Instagram und Blipfoto. Sohn Müller zeichnet und schreibt gerne. Er pflegt einen eigenen Blog, wo er Bilder und Texte in mehr oder weniger regelmässigen Abständen veröffentlicht.

Musik, Videos und persönliche Fotos synchronisiert Familie Müller mit dem heimischen NAS, damit sich der Verlust in Grenzen hält, wenn ein Smartphone verloren geht.

Schnell kommt so eine ansehnliche Sammlung an Präsenzen auf Social Networks und anderen Plattformen zusammen, die von Familie Müller genutzt werden.

Die Problematik

Oma Müller, wie bereits erwähnt nicht gerade um die Ecke zu hause, hat sich ein Tablet angeschafft und den Sprung ins digitale Zeitalter gewagt. Mittlerweile verschickt sie E-Mails und besucht die eine und andere Website im Internet. Für sie ist damit ein grosses Ziel erreicht. Einen Facebook Account oder eine Mitgliedschaft bei Twitter fasst sie nicht ins Auge. Und trotzdem möchte sie über die Aktivitäten der Verwandschaft Bescheid wissen. Denn Zeit hat sie mehr als genug.

Der Lösungsansatz

Wie wäre es nun, wenn alle Onlineaktivitäten der Familie Müller an einem Ort vereint wären? Oma würde die Twitter Aktivitäten ihres Sohnes und die Fotos ihrer Enkelin an einem Ort mitverfolgen können und wüsse gleichzeitig über die neusten Projekte Ihres Enkels Bescheid. Mit einem Klick auf einen Login Button könnte sie sich persönliche Fotos und Videos aus dem Urlaub der Familie anschauen. Vielleicht hat sie ja selber mit ihrem Tablet ein interessantes Bild geknipst das sie teilen möchte?

Fazit

Diese Überlegungen haben mich dazu bewogen doch wieder eine private Website aufzusetzen. Nichts spekatakuläres, dafür aber einen Ort, an dem alle, oder zumindest die meisten, Onlineaktivitäten vereint sind. Für Oma und alle anderen die es interessiert. Einfach, übersichtlich und darstellbar auf möglichst vielen internetfähigen Endgeräten. Aktualisieren muss ich nicht sehr viel, denn das wird ja automatisch erledigt.

Beurteilen Sie selber wie gut der Versuch gelungen ist.